Viereinhalb Stunden bin ich diese Woche geflogen. Viereinhalb Stunden "hä-wo-muss-ich-jetzt", "war jetzt Fuel Pump on oder Altimeter 1+2 cross-checked auf der Checklist", "FourGreens, MEHR FUSS RECHTS GEBEN! Heilands***!". Viereinhalbstunden grinsen auf dem Gesicht, egal ob der Fluglehrer jetzt gerade lobt oder wie oben flucht. Fliegen ist einfach herrlich, ich freue mich riesig, einmal wieder in der Luft zu sein (meine letzten fliegerischen Experimente waren im Juli 2010 im Rahmen von Sphair). Wie versprochen liefere ich heute auch Bilder!
Wie gesagt, viereinhalb Stunden sind rum, noch rund 234h weitere werde ich in meiner Ausbildung fliegen... ich freue mich drauf!
Samstag, 30. Juni 2012
Mittwoch, 27. Juni 2012
Fliegen!
Endlich komme ich einmal wieder zum Bloggen!
Viel ist passiert in der Zwischenzeit! Ich habe meine Funkprüfung abgelegt und bestanden und gleich anschliessend zwei Wochen tonnenweise gelernt für unseren schulischen Zwischentest. Diesen haben wir dann letzten Freitag bestritten. Elf Fächer galt es zu bewältigen... zehn davon hab ich geschafft, General Navigation muss ich nachschreiben... shit happens!
Viel schöner ist, dass für unsere erste Gruppe (wo ich auch dabei bin) die erste Flugphase begonnen hat! So habe ich heute bereits meine ersten zwei Flüge hinter uns. Im Allgemeinen ist bis jetzt alles noch relativ streng. Checklisten wollen auswendig gelernt werden, standard operation procedures verinnerlicht und Fluglagen korrekt erkennt und geflogen werden. Das alles geschieht in einem Lerntempo, bei dem man sich echt anstrengen muss, auch abends ist meistens nochmal büffeln angesagt, bis man dann irgendwann erschöpft ins Bett fällt. Das ganze soll jetzt ja nicht negativ wirken, es ist für mich immer noch die Möglichkeit, meinen Traumjob zu erlernen, und das Tempo ist bei der nur 1.5 Jahre kurzen Ausbildung auch berechtigt.
Morgen werde ich meine ersten Skills auf Niveau "Mastery" zeigen müssen. Wie das Wort schon sagt, sollen da Fähigkeiten beherrscht werden. Mal schauen, wie das dann läuft mit dem beherrschen! Meist ist man nämlich im Flieger nicht mal halb so schlau wie am Boden. Warum? Bleibt für mich ein Fragezeichen... :)
Man muss schon aufpassen im Flug, dass man sich nicht ablenken lässt, denn die Sicht ist manchmal wirklich atemberaubend! Bilder folgen bestimmt in den nächsten Tagen!
Viel ist passiert in der Zwischenzeit! Ich habe meine Funkprüfung abgelegt und bestanden und gleich anschliessend zwei Wochen tonnenweise gelernt für unseren schulischen Zwischentest. Diesen haben wir dann letzten Freitag bestritten. Elf Fächer galt es zu bewältigen... zehn davon hab ich geschafft, General Navigation muss ich nachschreiben... shit happens!
Viel schöner ist, dass für unsere erste Gruppe (wo ich auch dabei bin) die erste Flugphase begonnen hat! So habe ich heute bereits meine ersten zwei Flüge hinter uns. Im Allgemeinen ist bis jetzt alles noch relativ streng. Checklisten wollen auswendig gelernt werden, standard operation procedures verinnerlicht und Fluglagen korrekt erkennt und geflogen werden. Das alles geschieht in einem Lerntempo, bei dem man sich echt anstrengen muss, auch abends ist meistens nochmal büffeln angesagt, bis man dann irgendwann erschöpft ins Bett fällt. Das ganze soll jetzt ja nicht negativ wirken, es ist für mich immer noch die Möglichkeit, meinen Traumjob zu erlernen, und das Tempo ist bei der nur 1.5 Jahre kurzen Ausbildung auch berechtigt.
Morgen werde ich meine ersten Skills auf Niveau "Mastery" zeigen müssen. Wie das Wort schon sagt, sollen da Fähigkeiten beherrscht werden. Mal schauen, wie das dann läuft mit dem beherrschen! Meist ist man nämlich im Flieger nicht mal halb so schlau wie am Boden. Warum? Bleibt für mich ein Fragezeichen... :)
Man muss schon aufpassen im Flug, dass man sich nicht ablenken lässt, denn die Sicht ist manchmal wirklich atemberaubend! Bilder folgen bestimmt in den nächsten Tagen!
Dienstag, 5. Juni 2012
Verhext
Wir befinden uns mitten in der ersten Theoriephase, uns schwirrt ab und an der Kopf von den vielen Fachbegriffen, Karten, Temperaturen, Flughöhen, Pleuelstangen, Natrium-filled-valves und "Reinforced Semi-Monocoque Structure"s... (einigen vielleicht auch noch vom Bier vom Begrüssungsapéro am Freitag... war echt toll, merci an alle, die gekommen sind!).
Diese Woche hatten wir das erste und auch schon wieder letzte Mal Sprechfunkübungen. Hierbei sitzt vor uns ein/e Intruktor/in, der/die als Controller fungiert und uns über die Schweiz fliegen lässt. Wer jetzt denkt, haha, easy, über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, der irrt gewaltig. Über den Wolken (meistens) ist Airspace "Charlie", und der ist gewiss nicht grenzenlos, muss doch meist strikt eine genaue Fläche (Flight Level, FL) eingehalten werden. Darunter sieht's meist noch verworrener aus, der Schweizer Luftraum ist vollgestellt mit Kontrollzonen, -bezirken und -bereichen, Bergen, Gefahren-, Beschränkungs- und Sperrzonen, Bergen, Grenzen und so weiter!
Gerade bei Kontrollzonen und Nahkontrollbezirken, die sich meist wie ein unförmiger Trichter um einen Flugplatz legen, gestaltet sich ein Einfliegen für Anfänger ein wenig schwierig, da eine gewisse Standardsatzstruktur korrekt, kurz und unmissverständlich beim Tower abgeliefert werden soll.
Allgemein ist das lernbar, aber es braucht viel Konzentration, Wille und auch Geduld seitens Instruktoren. Ein Beispiel aus dem gestrigen Unterricht möchte ich doch nicht vorenthalten (es sei im voraus gesagt, dass die Instruktorin in diesem Beispiel zwar streng und schroff erscheint, aber durchaus kompetent und fair ist):
Ich
Instruktorin
"Hotel Mike India, Echo, 3000ft."
"Sicher nicht! Schau auf die Karte."
Grübel, grübel. Echo ist doch Pflichtmeldepunkt. Warum will Sie mich da nicht? Vielleicht wegen dieser lustigen, schwarzen Linie, von der ich keinen Plan habe, was sie bedeutet? Mal versuchen...
"Hotel Mike India, November, 3000ft"
"GANZ BESTIMMT NICHT! Nimm dir zwei Minuten und schau auf die Karte!!"
Auf die Karte schauen. Okay. Ich will aber da lang, warum will die mich nicht da? Wo hab ich nochmal gepennt... Shit, ich komm nicht drauf. Na, nochmal auf gut Glück, sie reisst dir wohl den Kopf ab aber egal... here we go...
"Hotel Mike India, Kirchberg Three thousand f..."
"NEEEEIN! Herrgott FourGreens, ohne Clearance über eine Pistenachse fliegen in Bern? Einfach so?"
"aber... aber ich fliege doch südlich von der Piste durch..."
"Na UND?? Soll ich dann dem SkyWork-Piloten auf den Grabstein schreiben, tot weil doofer VFR-Pilot in 2 Miles Final ohne Clearance???? Scheisse oder?"
"öh, aha, ja... logisch..."
Trotz diesem kleinen, hust, grossen Patzer bin ich glaube ich auf guten Wegen für die anstehende VFR-Voice-Prüfung (Sprechfunkprüfung) beim Bundesamt nächsten Mittwoch. Möge die Voice mit mir sein, und der Tag nicht verhext...
Diese Woche hatten wir das erste und auch schon wieder letzte Mal Sprechfunkübungen. Hierbei sitzt vor uns ein/e Intruktor/in, der/die als Controller fungiert und uns über die Schweiz fliegen lässt. Wer jetzt denkt, haha, easy, über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, der irrt gewaltig. Über den Wolken (meistens) ist Airspace "Charlie", und der ist gewiss nicht grenzenlos, muss doch meist strikt eine genaue Fläche (Flight Level, FL) eingehalten werden. Darunter sieht's meist noch verworrener aus, der Schweizer Luftraum ist vollgestellt mit Kontrollzonen, -bezirken und -bereichen, Bergen, Gefahren-, Beschränkungs- und Sperrzonen, Bergen, Grenzen und so weiter!
Gerade bei Kontrollzonen und Nahkontrollbezirken, die sich meist wie ein unförmiger Trichter um einen Flugplatz legen, gestaltet sich ein Einfliegen für Anfänger ein wenig schwierig, da eine gewisse Standardsatzstruktur korrekt, kurz und unmissverständlich beim Tower abgeliefert werden soll.
Allgemein ist das lernbar, aber es braucht viel Konzentration, Wille und auch Geduld seitens Instruktoren. Ein Beispiel aus dem gestrigen Unterricht möchte ich doch nicht vorenthalten (es sei im voraus gesagt, dass die Instruktorin in diesem Beispiel zwar streng und schroff erscheint, aber durchaus kompetent und fair ist):
Ich
Instruktorin
"Hotel Mike India, Echo, 3000ft."
"Sicher nicht! Schau auf die Karte."
Grübel, grübel. Echo ist doch Pflichtmeldepunkt. Warum will Sie mich da nicht? Vielleicht wegen dieser lustigen, schwarzen Linie, von der ich keinen Plan habe, was sie bedeutet? Mal versuchen...
"Hotel Mike India, November, 3000ft"
"GANZ BESTIMMT NICHT! Nimm dir zwei Minuten und schau auf die Karte!!"
Auf die Karte schauen. Okay. Ich will aber da lang, warum will die mich nicht da? Wo hab ich nochmal gepennt... Shit, ich komm nicht drauf. Na, nochmal auf gut Glück, sie reisst dir wohl den Kopf ab aber egal... here we go...
"Hotel Mike India, Kirchberg Three thousand f..."
"NEEEEIN! Herrgott FourGreens, ohne Clearance über eine Pistenachse fliegen in Bern? Einfach so?"
"aber... aber ich fliege doch südlich von der Piste durch..."
"Na UND?? Soll ich dann dem SkyWork-Piloten auf den Grabstein schreiben, tot weil doofer VFR-Pilot in 2 Miles Final ohne Clearance???? Scheisse oder?"
"öh, aha, ja... logisch..."
Trotz diesem kleinen, hust, grossen Patzer bin ich glaube ich auf guten Wegen für die anstehende VFR-Voice-Prüfung (Sprechfunkprüfung) beim Bundesamt nächsten Mittwoch. Möge die Voice mit mir sein, und der Tag nicht verhext...
Dienstag, 22. Mai 2012
Von Wetterfeen und Stefan Raab
Sag mal, bloggst du eigentlich noch? Wo bleibt deine Schreibwut? Wir wollen etwas lesen...!
Okay, okay, ich schreib ja schon! ;)
Ich weiss, ich habe meinen Blog schon gleich zu Beginn arg vernachlässigt, aber die SAT gab dann doch deutlich mehr zu tun als ich am Anfang gedacht hatte! Doch alles der Reihe nach.
Zu Beginn der ersten Woche wurden wir zuerst freundlich von unseren Insturktoren und unserem Head of Training begrüsst, Einführungen wurden abgehalten, Verträge unterzeichnet, Richtlinien und Eckdaten abgesteckt und Unklares aufgeklart. Auch wir Schüler mussten uns in der ersten Woche geschätzte zwölf mal vorstellen (für jedes Fach mindestens einmal...). Administratives wurde schnell geregelt, genau wie die begehrte Uniformausgabe (verbreitete Frage: wie bindet man nochmal eine Krawatte?) und der Erhalt der berühmt-berüchtigten Schulmaterialkiste (blaue Ikea-Kiste und ein Crew-Bag, randvoll gefüllt mit Büchern und Materialien für den Unterricht, wiegt geschätzte 25kg).
Schon am zweiten Tag wurde uns klar, dass die Schule sehr wohl viel Spass macht und mindestens genau so lehrreich ist, aber auch viel von den Schülern verlangt. Ein typischer Unterrichtstag dauert von 08:15 - 17:40, wobei meist ein bisschen gekürzt wird... effektiv "Feierabend" ist oft doch schon um 17:00. "Feierabend" ist dabei eher beschönigt gesagt, denn um im Unterricht am Ball zu bleiben, muss auch abends noch fleissig weitergebüffelt werden. Wer den Stoff der letzten Stunden bis zur nächsten nicht repetiert, hat arge Schwierigkeiten mit dem Stoff mitzukommen und alles zu verstehen. Der erste umfassende Test kommt schon in 4.5 Wochen!
Der Stoff selber ist meiner Meinung nach meist sehr interessant und meist praxisbezogen, was das lernen deutlich angenehmer macht als beispielsweise im Gymnasium. Auch die Instruktoren sind aus einem anderen Holz geschnitzt als der Otto-normal-Lehrer, einige Fliegen selber auch bei Swiss oder sind zu mindest in ihrem Fach absolute Kenner, einige sind von ihrer Materie so begeistert, dass sie beim erklären oft selber ins schwärmen geraten. Auch eine Überraschung gab's für uns - keiner hat erwartet, dass wir bei der Wetterfee von SF1 den Meteorologieunterricht geniessen dürfen!
Alles in allem lässt sich sagen, dass ich die Zeit an der SAT bis jetzt sehr geniesse, auch wenn sie sehr fordernd ist. Die Schule gibt wie gesagt alleine schon genug zu tun, und wer daneben noch ein soziales Umfeld pflegen möchte, braucht ein gewisses planerisches Talent!
Auch unsere Klasse ist sehr angenehm, obwohl (oder, weil?) wir ein bunt durchmischter Haufen Schweizer und Deutsche zwischen 20 und 32 sind und auch alle aus verschiedensten Berufsgruppen kommen (Spektrum reicht von Architekt und Biolaborant bis zu Abrissarbeiter und Informatiker). Dennoch verstehen wir uns prächtig, so prächtig, dass sich bereits langsam erste Klasseninterne-WGs herauskristallisieren (so auch meine zukünftige)!
So, das wars für's erste... Ach, Stefan Raab war ja noch!
Dass der Unterricht nicht immer nur auswendig lernen ist sondern auch abwechslungsreich, zeigt sehr schön das folgende Video, welches wir heute in Human Performance zum Thema G-Belastung geschaut haben:
http://www.myspace.com/video/jessy/raab-in-gefahr-kunstflug/33900478
Okay, okay, ich schreib ja schon! ;)
Ich weiss, ich habe meinen Blog schon gleich zu Beginn arg vernachlässigt, aber die SAT gab dann doch deutlich mehr zu tun als ich am Anfang gedacht hatte! Doch alles der Reihe nach.
Zu Beginn der ersten Woche wurden wir zuerst freundlich von unseren Insturktoren und unserem Head of Training begrüsst, Einführungen wurden abgehalten, Verträge unterzeichnet, Richtlinien und Eckdaten abgesteckt und Unklares aufgeklart. Auch wir Schüler mussten uns in der ersten Woche geschätzte zwölf mal vorstellen (für jedes Fach mindestens einmal...). Administratives wurde schnell geregelt, genau wie die begehrte Uniformausgabe (verbreitete Frage: wie bindet man nochmal eine Krawatte?) und der Erhalt der berühmt-berüchtigten Schulmaterialkiste (blaue Ikea-Kiste und ein Crew-Bag, randvoll gefüllt mit Büchern und Materialien für den Unterricht, wiegt geschätzte 25kg).
Schon am zweiten Tag wurde uns klar, dass die Schule sehr wohl viel Spass macht und mindestens genau so lehrreich ist, aber auch viel von den Schülern verlangt. Ein typischer Unterrichtstag dauert von 08:15 - 17:40, wobei meist ein bisschen gekürzt wird... effektiv "Feierabend" ist oft doch schon um 17:00. "Feierabend" ist dabei eher beschönigt gesagt, denn um im Unterricht am Ball zu bleiben, muss auch abends noch fleissig weitergebüffelt werden. Wer den Stoff der letzten Stunden bis zur nächsten nicht repetiert, hat arge Schwierigkeiten mit dem Stoff mitzukommen und alles zu verstehen. Der erste umfassende Test kommt schon in 4.5 Wochen!
Der Stoff selber ist meiner Meinung nach meist sehr interessant und meist praxisbezogen, was das lernen deutlich angenehmer macht als beispielsweise im Gymnasium. Auch die Instruktoren sind aus einem anderen Holz geschnitzt als der Otto-normal-Lehrer, einige Fliegen selber auch bei Swiss oder sind zu mindest in ihrem Fach absolute Kenner, einige sind von ihrer Materie so begeistert, dass sie beim erklären oft selber ins schwärmen geraten. Auch eine Überraschung gab's für uns - keiner hat erwartet, dass wir bei der Wetterfee von SF1 den Meteorologieunterricht geniessen dürfen!
Alles in allem lässt sich sagen, dass ich die Zeit an der SAT bis jetzt sehr geniesse, auch wenn sie sehr fordernd ist. Die Schule gibt wie gesagt alleine schon genug zu tun, und wer daneben noch ein soziales Umfeld pflegen möchte, braucht ein gewisses planerisches Talent!
Auch unsere Klasse ist sehr angenehm, obwohl (oder, weil?) wir ein bunt durchmischter Haufen Schweizer und Deutsche zwischen 20 und 32 sind und auch alle aus verschiedensten Berufsgruppen kommen (Spektrum reicht von Architekt und Biolaborant bis zu Abrissarbeiter und Informatiker). Dennoch verstehen wir uns prächtig, so prächtig, dass sich bereits langsam erste Klasseninterne-WGs herauskristallisieren (so auch meine zukünftige)!
So, das wars für's erste... Ach, Stefan Raab war ja noch!
Dass der Unterricht nicht immer nur auswendig lernen ist sondern auch abwechslungsreich, zeigt sehr schön das folgende Video, welches wir heute in Human Performance zum Thema G-Belastung geschaut haben:
http://www.myspace.com/video/jessy/raab-in-gefahr-kunstflug/33900478
Mittwoch, 2. Mai 2012
Magic
Fünf Tage noch bis Kursbeginn... und es ist viel los!
Nach der anfänglichen Euphorie fängt nun (ok, immer noch euphorisch) bereits die Vorbereitung auf die Schule an. Schon vor Beginn wollen viele Dokumente mit allgemeinen Infos, Vorstellung der Instruktoren und Mitarbeiter, Regeln und Eckdaten gelesen werden. Auch unseren Stundenplan für die nächsten sieben Wochen haben wir erhalten - volles Programm!
Durch den kurzfristigen Kursbeginn wird einiges auch anspruchsvoll - beispielsweise die Wohnungssuche. Das Angebot ist breit, von klein-WGs, die einen Mitbewohner suchen, aber mindestens für 6 Monate, bis hin zu solchen, die für ein 17-Quadratmeter-Zimmer 1'800.- pro Monat verlangen, ist alles vorhanden. Schlussendlich hatte ich Glück und kann von einem Freund ein Zimmer übernehmen, schön gelegen, mitten in Zürich, zu einem anständigen Preis... praktisch!
Weiter galt es, Fachtests in Physik, Mathe und Geometrie abzulegen. Diese bestanden aus 17-27 Fragen, werden online ausgefüllt und sind auch mit etwas eingerostetem Gymnasium-Wissen schaffbar (zum Glück!).
Alles richtet sich langsam auf die neue Schule aus: Facebook-Gruppen werden gegründet (erstaunlich, wie viele Flugzeuge sich in den letzten Tagen auf Profilbildern o.ä. eingefunden haben!), Pendelgemeinschaften gegründet, über Abkürzungen spekuliert, Klassenlogos diskutiert, umgezogen und angefreundet.
In den nächsten sieben Wochen werden wir also in Fächern wie Airframe & Systems, Air Law & ATC Procedures, Powerplant, Human Performance und Navigation die Schulbank drücken. Ich freue mich sehr darauf... hoffentlich wird's informativer als auf dem Bild, welches mir heute begegnet ist:
Nach der anfänglichen Euphorie fängt nun (ok, immer noch euphorisch) bereits die Vorbereitung auf die Schule an. Schon vor Beginn wollen viele Dokumente mit allgemeinen Infos, Vorstellung der Instruktoren und Mitarbeiter, Regeln und Eckdaten gelesen werden. Auch unseren Stundenplan für die nächsten sieben Wochen haben wir erhalten - volles Programm!
Durch den kurzfristigen Kursbeginn wird einiges auch anspruchsvoll - beispielsweise die Wohnungssuche. Das Angebot ist breit, von klein-WGs, die einen Mitbewohner suchen, aber mindestens für 6 Monate, bis hin zu solchen, die für ein 17-Quadratmeter-Zimmer 1'800.- pro Monat verlangen, ist alles vorhanden. Schlussendlich hatte ich Glück und kann von einem Freund ein Zimmer übernehmen, schön gelegen, mitten in Zürich, zu einem anständigen Preis... praktisch!
Weiter galt es, Fachtests in Physik, Mathe und Geometrie abzulegen. Diese bestanden aus 17-27 Fragen, werden online ausgefüllt und sind auch mit etwas eingerostetem Gymnasium-Wissen schaffbar (zum Glück!).
Alles richtet sich langsam auf die neue Schule aus: Facebook-Gruppen werden gegründet (erstaunlich, wie viele Flugzeuge sich in den letzten Tagen auf Profilbildern o.ä. eingefunden haben!), Pendelgemeinschaften gegründet, über Abkürzungen spekuliert, Klassenlogos diskutiert, umgezogen und angefreundet.
In den nächsten sieben Wochen werden wir also in Fächern wie Airframe & Systems, Air Law & ATC Procedures, Powerplant, Human Performance und Navigation die Schulbank drücken. Ich freue mich sehr darauf... hoffentlich wird's informativer als auf dem Bild, welches mir heute begegnet ist:
Freitag, 27. April 2012
Ready for TakeOff!
"Guten Abend Herr FourGreens, hier ist R. von Swiss Aviation Training!"Mit diesen Worten wurde ich diesen Dienstag auf dem Heimweg von der Arbeit beinahe erschlagen (von meinem daraus resultierenden Fahrstil beeinträchtigte Autofahrer auf der A1 mögen mir dies bitte verzeihen). Ich werde also schon bald meine Ausbildung zum Verkehrspiloten bei der Swiss Aviation Training beginnen.
"*schluck* Guten Abend!"
"Ich rufe Sie wegen Ihrer Kandidatur als Verkehrspilot an - Sie dürfen sich freuen, sie wurde positiv bewertet! Hätten Sie Lust, gleich im Mai anzufangen?"
"...selbstverständlich!"
"Okay, ich sende Ihnen die Details per E-Mail. Herzlichen Glückwunsch, und auf Wiederhören!"
Neben vielen Glückwünschen und "hey-ich-habs-doch-immer-gesagt"s höre ich oft die genau gleichen Fragen, und die Aufforderung und Bitte, alle auf dem laufenden zu halten. Genau deshalb habe ich mich entschieden, diesen Blog über meine Ausbildung zu führen. Ich werde regelmässig Bilder und Eindrücke aus dem Fliegerleben posten, und sicher hie und da auch einen Schwank aus meinem Leben einfliessen lassen.
Merci schon jetzt fürs lesen, ich freue mich auf die kommende Zeit!
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